Drei Limburger in den Römerhallen – ein besonderer Moment für unsere Region Limburg!
Als Vorstandsmitglied und als Schulbeauftragter für den Europäischen Wettbewerb bei der Europa Union Limburg erfüllt es mich mit großem Stolz, dass wir beim diesjährigen Europafest in Frankfurt gleich mit zwei Limburgerinnen und Limburgern vertreten waren – und das auf ganz besondere Weise.
Paulina Abresch aus der Jahrgangsstufe 12 der Adolf-Reichwein-Schule hat mit ihrem Acrylgemälde zum Modul 4.2 „Die Gedanken sind frei” einen Bundespreis des 73. Europäischen Wettbewerbs errungen. Die Landesjury würdigt darin, wie sie eine der zentralen Fragen europäischer Werte künstlerisch und kritisch aufgreift: Leben in einer Demokratie bedeutet nicht automatisch gedankliche Freiheit. Ihr Fazit – „Gedanken sind nicht nur individuell, sondern werden überall geprägt” – trifft den Kern kritischer Reflexion in einer vernetzten Welt. Ihr Werk ist noch bis zum 25. Mai 2026 in den Römerhallen Frankfurt zu sehen – ein Besuch lohnt sich sehr! Als Preis winkt ihr zudem eine Reise nach Berlin oder Straßburg.
Anschließend geht das Werk auf Tournee: nach Wiesbaden, Groß-Gerau, Fulda und Darmstadt – bis November 2026.
Besonders berührt hat mich an diesem Europatag die Begegnung mit Nils Wunsch, ein Limburger und inzwischen Volljurist – er war als Bundespreisträger 2013 selbst einmal in dieser Situation. Damals gewann er gemeinsam mit Agonit Haliti und Stefano Parisi, beide ebenfalls von der Leo-Sternberg-Schule, mit einem medialen Videobeitrag eine unvergessliche Berlinreise. Heute verfolgt er Paulinas Erfolg mit echter Freude und tiefem Respekt. Diese Kontinuität – von einer Preisträgergeneration zur nächsten – zeigt, welch nachhaltige Wirkung der Europäische Wettbewerb entfaltet. Zu sehen sind natürlich auch andere Werke aus den Regionen Hessens.
Ich lade Sie herzlich ein: Besuchen Sie die Wanderausstellung! Alle Termine finden Sie unter www.ewhe.de.
Fotos z.T. von © Stadt Frankfurt, Fotos: Arif Türkmen und Marvin Fuchs: